Blog unverpackt

Hier lest ihr Spannendes aus der Welt von Fürst unverpackt, findet feine Rezepte zum Nachkochen und erhaltet praktische Tipps zum unverpackten Einkaufen.

Es liegt uns am Herzen, Nachhaltigkeit für alle zugänglich zu machen und euch ein nachhaltigeres Konsumverhalten zu ermöglichen. Denn, so ist es doch mit einer nachhaltigen Lebensweise: Sie ist ein kleiner Schritt für den Einzelnen, jedoch ein grosser Schritt für die Umwelt.

Viel Spass beim Lesen!

13.08.2021

Unterwegs - ohne Abfall und ohne Plastik

Es ist Sommer, hin und wieder stimmt auch das Schweizer Wetter und die Sonne wärmt uns von aussen und innen. Draussen sein, durchatmen, sich mit Freunden treffen, zusammen essen und trinken - darüber freuen wir uns jetzt. Der Winter kommt früh genug zurück. Bei Aktivitäten draussen wird aber leider häufig sehr viel Verpackungsmaterial wie Plastikbecher, Sandwichverpackungen und Take away-Gefässe verwendet und dann weggeworfen. Dadurch entsteht jede Menge Abfall. Dieser lässt sich aber ganz einfach vermeiden. Wir sagen dir, wie du das anstellst und dabei auch auf Plastik verzichtest.

Abfallfreie Ausflüge

Mal angenommen, du unternimmst einen Ausflug in den Park oder eine Wanderung. Proviant kommt im Rucksack mit. Was nimmst du dir da zum Essen mit? Sandwiches? Wickle diese in Wachstücher statt in Plastik- oder Alufolie oder Papiersäckchen, die du nachher wegwirfst. Dann muss vielleicht noch etwas Gemüse mit: Deine Gurken- und Karottenstäbchen packst du entweder in ein leeres Marmeladenglas oder in eine Lunchbox aus Edelstahl. Dazu brauchts noch ein wenig Hummus? Dafür kommt dann ein etwas kleineres Marmeladenglas zum Einsatz. Nimm ausserdem für jede Person eine Stoffserviette anstelle von Papierservietten mit. Damit verleihst du deinem Picknick gleich ein wenig 5-Sterne-Atmosphäre. Ach, und etwas Süsses darf natürlich auch nicht fehlen: Deine Schokolade packst du ebenfalls in ein Wachstuch, in welchem du sie idealerweise bereits im unverpackt Laden deines Vertrauens gekauft hast.

veganes Wachstuch.jpg

Und dann gönnst du dir unterwegs noch ein Glace? Klar, gehört doch irgendwie zu einem gelungenen Sommertag dazu. Such dir einen Ort, wo es frisches Eis gibt und bestell’ es dir in der Waffel statt im Becher. Verzichte ausserdem auf das Plastiklöffelchen. Glace darf man doch sowieso nicht löffeln. ;-)

Nicht zu vergessen: Trinken muss der Mensch. Also Wasser. Jedenfalls in erster Linie. Füll dir dein Wasser oder deinen Tee in eine Flasche wie jene von Made sustained. Diese kannst du dann an jedem Brunnen, an welchem du vorbeikommst, wieder auffüllen. Die Flasche ist so gut isoliert, dass das Wasser eiskalt bleibt. Oder der Tee warm. Wie es dir beliebt.

Trinkflaschen.jpg

Und das wars schon. Abfallbilanz deines gelungenen Ausflugtages? Null. Nichts. Nada. Zero. Eigentlich ganz einfach, nicht?

Abfall to go im Alltag - Vorbereitung ist alles

Soviel zum Thema Abfallvermeidung auf Ausflügen. Wie kann man aber auch im Alltag Abfall vermeiden, besonders wenn man sich mal spontan etwas Leckeres gönnen möchte? Auch das ist nicht schwierig, du brauchst dafür nur ein paar Dinge in deine Tasche zu packen. Spontan ein kleiner Lunch gefällig? Packe eine Lunchbox aus leichtem Edelstahl in deine Tasche. Viele Take aways befüllen dir gerne dein mitgebrachtes Gefäss. Vergiss für deinen spontanen Lunch draussen im Park auch das wiederverwendbare Besteck nicht. Hast du nicht zuhause? Macht nichts, nimm eine Gabel, ein Messer und einen Löffel aus der Besteckschublade zuhause, da hats bestimmt genug.

Und dann noch ein kleiner (oder grosser) Coffee to go? Klar, sich in ein Bistro zu setzen und in Ruhe den Kafi zu geniessen ist schön, liegt ja aber nicht immer drin. Pack dir also schon morgens den wiederverwendbaren Kaffeebecher mit Deckel in deine Tasche. Den gibt es bei uns aus Bambus - federleicht. An den allermeisten Orten kann man sich inzwischen den Kaffee in den mitgebrachten Becher abfüllen lassen.

Kaffeebecher aus Bambus.jpg

Und dann gehst du abends, sagen wir, nach der Arbeit, doch noch nicht nach Hause, sondern triffst dich noch mit Freunden in einer Bar zu einem Drink. Gibts etwas Besseres, um den Tag ausklingen zu lassen, als deine Freunde zu treffen? Bestell dir deinen Cocktail, den hast du dir verdient. “Strohhalm? Aus Plastik? Ou, nein danke, bitte weglassen.” Der Barkeeper wird deinen Wunsch bestimmt berücksichtigen. Dann geniesst du deinen Drink eben ohne Röhrli. Schlimm? Wirklich so schlimm? Naaa gut. Dann zückst du eben den Strohhalm aus Edelstahl, den du ebenfalls in deiner Tasche mit dir rumführst. Und schon hast du deinen Cocktail mit Strohhalm.

Strohhalme aus Edelstahl.png

“Das ist ja alles schön und gut, es leuchtet mir ja ein”, denkst du dir jetzt. “Aber wisst ihr eigentlich, was ihr hier jetzt alles aufgezählt habt? Trinkflasche, Kaffeebecher, Lunchbox, Besteck und Strohhalm. Nicht zu vergessen den Stoffbeutel, falls ich doch noch was einkaufen muss. Euer Ernst? Bin ich ein Zügelunternehmen? Soll ich mit einem kleinen Rollköfferchen voller Gefässe durch die Gegend laufen?” Guter Einwand. Natürlich beanspruchen diese Dinge ein wenig Platz in deinem Rucksack, deiner Handtasche, deiner Arbeitsmappe. Aber bei genauerer Betrachtung wirst du erkennen, dass diese Gefässe kaum etwas wiegen, auch in der Summe nicht. Und was ist dir lieber: Zwei, drei Dinge bei dir zu haben und ein paar Gramm mehr rumzutragen oder jede Menge vermeidbaren Abfall zu verursachen? Eeeben, das dachten wir uns schon. :-)

En Guete und Prost!

Text: Lea Cortesi

Admin - 09:14 | Kommentar hinzufügen

 
E-Mail
Anruf
Karte